Kritische Verkehrsorte in Rohrbach

Situation, Analyse und Vorschläge für Maßnahmen

Zusammengestellt von: Knud Jahnke

Im Rahmen des zentralen Zusammentragens kritischer Verkehrsorte aus allen Heidelberger Stadtteilen, die von den Kinderbeauftragten im Januar 2016 begonnen wurde, sind natürlich auch problematische und speziell für Kinder gefährliche Orte in Rohrbach aufgetaucht. Teilweise sind diese seit Jahren bekannt, mehrfach mit der Stadtverwaltung besprochen worden und entwedern nicht oder zu wenig entschärft worden. Teilweise sind aber auch jetzt aus der Bevölkerung neue gefährliche Orte genannt worden.

Wir wollen hier alle rohrbacher Stellen in mehr Detail beschreiben, die bestehenden Probleme mit unserem (und anderer Leute) Vor-Ort-Wissen analysieren und daraus konkrete Vorschläge für Maßnahmen ableiten.

Dies ist fortlaufende Arbeit. Vorschläge zu weiteren Maßnahmen nehmen wir gerne in unsere Überlegungen auf.


Achim-von-Arnim-Straße | Baden-Badener-Straße/Breisacher Weg | Dohlweg | Felix-Wankel-Straße | Heidelberger Straße | Heinrich-Fuchs-Straße/Im Hasenleiser | Heinrich-Fuchs-Straße/Karl-von-Drais-Weg | Hertzstraße | Max-Joseph-Straße, Bürgerstraße, Erlenweg, Heinrich-Fuchs-Straße | Kühler Grund | Leimer Straße Nord | Leimer Straße | Rohrbach Markt | Sickingenstraße | Sickingenstraße/Turnerstraße


Achim-von-Arnim-Straße -- [Karte]

Straße: Achim-von-Arnim-Straße/Heidelberger Straße

Situation: Schulweg zur Eichendorffschule, Weg zur Eichendorffhalle, Bolzplatz am Kerweplatz

StVO: Verkehrsberuhigter Bereich zwischen Herrenwiesenstraße und ca. 50m nach Kurve in die Heidelberger Straße hinein.

Problem: Überhöhte Geschwindigkeit bei PKW-Verkehr im ganzen Bereich und bei Überfahren des leicht erhöhten Gehwegs an der Herrenwiesenstraße.

Attach:achim_von_arnim1_300.jpg Δ Δ Attach:achim_von_arnim2_300.jpg Δ Δ

Analyse: Dieser verkehrsberuhigte Bereich gibt jenseits des leicht aufgepflasterten Gehwegs an der Herrenwiesenstraße baulich kein Zeichen, dass hier Schritttempo gilt. Schon in der Herrenwiesenstraße wird schneller als die erlaubten 20km/h gefahren und nach der Überfahrt über den Gehweg erscheint die Achim-von-Arnim-Straße wie eine normale 30km/h-Zone. Es gibt schmale Hochbord-Gehwege zu beiden Seiten der Fahrbahn und Parken fast durchgängig auf beiden Seiten der Fahrbahn, auf der nördlichen Seite auch als Schrägparken. Der nördliche Gehweg ist teilweise nicht vorhanden, teilweise durch überstehende Fronten von Schrägparkern vor der Kirche nicht benutzbar. Keiner der Gehwege hat hinreichende Breiten für Begegnungsverkehr von Kinderwägen oder auch nur mehr als 2 Fußgängern.

Die Geschwindigkeit hier liegt eigentlich immer über Schrittempo aber geschätzt bei bis zu 30km/h. Zusätzlich behindern Falschparker hauptsächlich in der Kurve vor dem abgepollerten Zugang zum Bereich vor Eingang Eichendorffhalle die Übersicht und gefahrlose Nutzung. Effektiv wird der Fußgängerverkehr auf den schmalen südlichen Hochbord-Gehweg gezwängt, was nicht Ziel einer verkehrsberuhigten Zone ist, da zwangsläufig der Eindruck entsteht, dass Fußgänger und Kinder auf der Fahrbahn nicht zu erwarten sind. Entsprechend muss diese Straße umgestaltet werden, damit sie ihrem Ziel eines verkehrsberuhigten Bereichs entsprechen kann.

Maßnahmenvorschläge KiBs:

  • Auflösung des geraden Fahrbahnverlaufs, wiederholte bauliche Einengung und Verschwenkung
  • Rückbau der Hochbord-Gehwege
  • Farbliche Markierung des besonderen Verkehrsbereichs
  • Schwellen, 3/4 der Fahrbahnbreite

Quelle: KiBs Rohrbach

Eingetragen: 28.02.2016


Baden-Badener-Straße/Breisacher Weg -- [Karte]

Straße: Baden-Badener-Straße/Breisacher Weg

Situation: Grundschule, Gesamtschule, Spielplätze

StVO: Tempo-30-Zone, Sackgasse aus Westen (Baden-Badener-Straße); Fußgänger-/Radweg (Breisacher Weg)

Problem: Anwohner und Kinder-abholende Eltern mit PKW parken auf Gehweg und fahren in Sackgasse ein, wo es kein Platz zum Wenden gibt. Sie wenden teilweise in Breisacher Weg hinein; massive Gefährdung von Kindern (6-18 Jahre) auf dem Nachhauseweg.

Attach:baden_badener_JR_20160205_155237_250.jpg Δ Δ Attach:baden_badener_JR_20160222_160835_250.jpg Δ Δ Attach:badenbadener_strasse3_250.jpg Δ Δ Attach:badenbadener_strasse_poller_250.jpg Δ Δ

Analyse: Die IGH hat leider wie andere Schulen das Problem, dass teilweise Eltern meinen, ihre Kinder direkt vor die Schule mit dem Auto bringen und dort auch abholen zu müssen. Dies führt an dieser Stelle zu dem Problem, dass Eltern in die Baden-Badener-Straße von Westen einfahren und am Sackgassen-Ende vor den Pollern nicht auf der Fahrbahn wenden können. Zusätzlich werden die Gehwege im Bereich Einmündung Breisacher Weg zugeparkt. Zum Rausfahren wird dann in jedem Fall durch Befahren des Gewegs gewendet, teilweise wird dazu in den Breisacher Weg (Fußgängerweg!) eingefahren (Beispiel siehe Foto). Dies gefährdet Kinder auf dem Weg von der IGH Primarstufe und großer IGH auf dem Weg Richtung südlicher Hasenleiser (Emmendinger Weg) massiv.

Maßnahmenvorschläge KiBs: Zweite Absperrung in der Baden-Badener-Straße durch Poller 20 Meter westlich. Die letzten 20 Meter und Überquerung zum Emmendinger Weg wird dadurch Fußgängerbereich, aber Zufahrt zu Häusern Emmendinger Weg bleibt weiterhin frei. Siehe Bild.

Quelle: Anwohner über KiBs Rohrbach (KJ)

Eingetragen: 01.03.2016


Dohlweg -- [Karte]

Ort: Dohlweg/Waldshuter Weg/Erlenweg

Situation: Spielplatz, Spaziergänger im Feld, Kinder-Naherholungsbereich, Wege zu Jugendhof, Reitanlagen

StVO: Tempo 20 (Dohlweg)/verkehrsberuhigter Bereich (Waldshuter Weg)

Problem: Überhöhte Geschwindigkeit und erheblicher PKW-Verkehr führen zu dauerhafter Gefährdung von Kindern im Feldbereich und um den Spielplatz Waldshuter Weg herum.

Analyse: Es gibt einen erheblichen Verkehr von PKW ins Feld, vor allem Zu- und Abfahrt zur Reitanlage und Jugendhof (vom Waldshuter Weg), sowie Besenwirtschaft (vom Erlenweg). Hier fahren Eltern innerhalb einer Stunde teilweise vier Mal innerhalb einer Stunde durch den Waldshuter Weg (Kind bringen, wegfahren, wiederkommen, Kind holen). Im Waldshuter Weg mit einem für Süd-Rohrbach zentralen Spielplatz und nebenliegendem Kindergarten wird fast ausschließlich mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren, es gilt Schrittempo. Ähnliches gilt im Dohlweg, wo 20km/h gelten und selten eingehalten werden. Kinder werden sowohl vor Spielplatz-Eingang aber auch im Feld häufig gefährdet, ein unbeaufsichtigtes Spielen/Bewegen bzw. selbständiges Gehen von Kindern zum Spielplatz ist trotz Verkehrsberuhigtem Bereich bzw. der Geschwindigkeitsbeschränkung nur eingeschränkt möglich. Teilweise wird im Waldshuter Weg geparkt, obwohl keine Parkplätze ausgewiesen sind.

Vom Erlenweg kommend ist die Ecke zum Dohlweg nicht einsehbar. Diese Feldbereiche sind mit die einzigen Strecken in Rohrbach, die für radfahrende und Radfahren-lernende Kinder auch mal frei befahrbar sind. Die Ecke Erlenweg/Dohlweg führt hier aber häufig zu Problemen, da sowohl der Dohlweg nicht vom Erlenweg aus einsehbar ist, als auch umgekehrt und hier Kinder mit Rad- und PKW-Verkehr in Konflikt kommen können.

Maßnahmenvorschlag KiBs: Effektive Schwellen im Waldshuter Weg, Kontrollen, Aufklärung seitens der Stadt. Überdenken der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Feldbereich. Erlenweg/Dohlweg: entschärfen der Ecke, z.B. durch Verengung für Rad- und PKW-Verkehr.

Quelle: Anwohner über KiBs Rohrbach (KJ)

Eingetragen: 29.01.2016


Felix-Wankel-Straße -- [Karte]

Ort: Felix-Wankel-Straße/Fabrikstraße und Umfeld

Situation: Wohngebiet + Kindergärten + Supermärkte + Großlager

StVO: Tempo-30-Zone, teilweise schmale Gehwege

Problem: sehr starker Zufahrtsverkehr zu Supermärkten; LKW-Verkehr (40 Tonner) Zufahrt zu CNH mit Schneiden von Kurven

Attach:felix_wankel_1_250.jpg Δ Δ Attach:amrohrbach2_250.jpg Δ Δ

Analyse: Die Firma CNH hat zwischen Konrad-Zuse-Straße und Bahnstrecke ein Großlager, aus der der Zeit, als der Bereich Quartier am Turm ohne Wohnbebauung war. Hier gibt es einen starken Lieferverkehr durch LKW mit und ohne Anhänger. Seit kurzem ist der Liefer- und (Kunden)verkehr zum Nahversorgungszentrum REWE/DM/Aldi hinzugekommen. All dieser LKW-Verkehr wird über die Felix-Wankel-Straße abgewickelt. Die meisten LKW kommen über die Sickingenstraße, aber eine nicht unerhebliche Menge fährt auch über die Straße Am Rohrbach bzw. über Freiburger Straße/Kolbenzeil/Fabrikstraße.

Die Felix-Wankel-Straße hat zu beiden Seiten größere Flächen Wohnbebauung (Quartier am Turm, Eichendorff-Forum) mit Schülerverkehr und zu Spielplätzen, es gibt an der Ecke Fabrikstraße/Am Rohrbach sowie bei der TSG in Am Rohrbach zwei Kindergärten.

Speziell die Kreuzung Felix-Wankel-Straße/Fabrikstraße ist extrem problematisch, da die 40-Tonner hier teilweise den Gehweg überfahren, da die Kreuzung für LKW eigentlich zu eng ist. Massive Gefährdungen sind hier möglich, sowohl für Fußgänger als auch für Radverkehr in der Felix-Wankel-Straße aber auch in der Fabrikstraße.

Die Abfahrt über Fabrikstraße/Kolbenzeil führt an einem Haupt-Schulweg (IGH) sowie Kindergärten (Pusteblume, Freiburger Straße) vorbei und geht über den sehr kleinen Kreisel Ecke Freiburger Straße. Die An-/Abfahrt über Am Rohrbach zur Römerstraße nutzt die schon für PKW enge Kreuzung Am Rohrbach/Fabrikstraße, wo häufig auch von PKW der Gehweg beim Abbiegen überfahren wird.

In der Felix-Wankel-Straße sind die Gehwege viel zu schmal, erst recht bei LKW-Verkehr. LKW haben zwischen Franz-Krukenberg-Straße und Fabrikstraße wenig Platz durch parkende PKW und häufig wird von LKW und PKW der ohnehin zu schmale Gehweg auf der Nordseite überfahren und als Fahrbahnerweiterung missbraucht.

In der Straße am Rohrbach ist die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen Römerstraße und Brechtelstraße durch freie Nordseite deutlich über 30km/h.

Maßnahmenvorschläge KiBs:

  • Ziel: LKW-Verkehr zu CNH und Nahversorgungszentrum nur noch über Sickingenstraße abwickeln, mit neuer Anfahrt nördlich des Nahversorgungszentrums. Verbot für LKW über 7.5t in Felix-Wankel-Straße.
  • Bis dies umgesetzt ist:
    • Von CNH und Nachversorgungszentrum Ausfahrt aus Felix-Wankel-Straße nur nach links zur Sickingenstraße, um Durchfahren von ganz Hasenleiser oder Kreuzung Am Rohrbach zu unterbinden.
    • Gleichfalls Einfahrtverbot für LKW über 7.5t von Römerstraße in Freiburger Straße und Am Rohrbach mit spezieller Ausschilderung von CNH.
  • Sperrfläche vor Radladen in Felix-Wankel-Straße, damit Kreuzungsbereich für LKW frei bleibt, damit trotz Schleppkreis keine Gehwege überfahren werden.
  • Massiver Schutzblock auf Gehweg Nordwestecke Fabrikstraße/Felix-Wankel-Straße, damit LKW nicht den Gehweg überfahren. Hier wird sonst irgendwann jemand überrollt!
  • Verbreiterung Gehwege Nordseite Felix-Wankel-Straße von Fabrikstraße bis Nahversorgungszentrum, mindestens bis Franz-Krukenberg-Straße
  • Verbreiterung Gehwege Südseite von Franz-Krukenberg-Straße bis Karl-von-Drais-Weg
  • Poller an der Nordseite Felix-Wankel-Straße woimmer möglich um Überfahren von Gehweg zu unterbinden.
  • Wechselseitiges Parken in Straße Am Rohrbach

Quelle: KiBs Rohrbach

Eingetragen: 28.01.2016


Heidelberger Straße -- [Karte]

Ort: Heidelberger Straße/Rathausstraße

Situation: Schulweg zur Eichendorff-Grundschule und Eichendorffhalle

StVO: verkehrsberuhigter Bereich, Sackgasse (Heidelberger Straße), Tempo 20 (Rathausstraße)

Problem: PKW fahren von der Rathausstraße aus in diese Sackgasse und gefährden beim Wenden Schulkinder. Falschparkende Bäcker- und Postkunden im Kreuzungsbereich verhindern Sicht auf/von Kindern auf Fahrbahnverkehr beim Queren der Rathausstraße.

Analyse: Besonders zu Schulanfangs- und Endzeiten fahren Eltern mit dem PKW von der Rathausstraße aus in diese Sackgasse, um ihre Kinder zur Grundschule zu bringen. Sie müssen dann rückwärts in einer Einfahrt des Schulhofes wenden, weil es keinen Wendeplatz gibt. Dies gefährdet Kinder zu Fuß, mit dem Roller oder per Rad im ganzen Bereich. Dazu kommt eine erhebliche Menge von falschparkenden PKW von morgentlichen Kunden der Bäcker und der Post im Kreuzungsbereich Heidelberger Straße/Rathausstraße/Amalienstraße. Hier wird ohne Rücksicht jede Lücke bei Pollern und jeder Rand von Gehwegen beparkt. Dies verbaut die Sicht auf und von Kindern auf PKW auf der Rathausstraße und zu schnell fluktierendem haltenden und losfahrenden PKW-Verkehr, mit entsprechender Gefährdung von Kindern auf dem Schulweg.

Attach:heidelberger_1_250.jpg Δ Δ Attach:heidelberger_2_250.jpg Δ Δ

Maßnahmenvorschlag KiBs: Heidelberger Straße ab Rathausstraße nur noch für Anlieger freigeben und morgens und mittags ab Rathausstraße für PKW temporär durch Poller oder Hütchen sperren. Eltern, die ihre Kinder unbedings mit dem Auto bringen müssen, können diese auch an der Rathausstraße absetzen oder besser noch an der Herrenwiesenstraße Ecke Achim-von-Arnim-Straße. Begleitend Kontakt mit Eichendorffschule aufnehmen, um diese Maßnahme den Eltern zu kommunizieren.

Konsequente Verpollerung des gesamten Gebiets, weil anscheinend ohne dies die Halteverbote auf Gehwegen nicht beachtet werden. Konsequentes Kontrollieren des ruhenden PKW-Verkehrs zu Schulzeiten.

Quelle: Bezirksbeirat über KiBs Rohrbach

Eingetragen: 01.03.2016 (bearbeitet: 08.03.2016)


Heinrich-Fuchs-Straße/Im Hasenleiser -- [Karte]

Ort: Heinrich-Fuchs-Straße Ecke Im Hasenleiser

Situation: Schulweg, gleichzeitig Schleichweg von B535 in Kirchheim nach Rohrbach und Stadt

StVO: Tempo-30-Zone

Problem: Die Heinrich-Fuchs-Straße ist hier einer der zwei Haupt-Straßen zwischen Kirchheim und Rohrbach, nachdem sich beim S-Bahnhof die Bürgerstraße teilt. Der Durchgangsverkehr ist zu Stoßzeiten erheblich. Gleichzeitig gibt es einen erheblichen Anteil an PKW, die vor allem westlich dieser Kreuzung mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind.

Attach:heinrich_fuchs_strasse4_250.jpg Δ Δ

Analyse: Die Achse Franz-Krukenberg-Straße - Im Hasenleiser ist die Hauptachse für Schulkinder und Eltern mit Kindergartenkindern auf dem Weg zur IGH Primarstufe, IGH und den Kindergärten Breisacher Weg und an der Baden-Badener-Straße aus Richtung Quartier am Turm. An dieser Kreuzung gibt es zwar eine Querungshilfe in Form von baulich verengenden Gehwegnasen, die aber trotzdem eine sichere Querung nicht garantieren.

Hier sind Maßnahmen notwendig, die eine sichere Querung garantieren.

Maßnahme:

  • Zebrastreifen auf der Ostseite der Kreuzung über die Heinrich-Fuchs-Straße. Nach mehreren Jahren Diskussionen ist im Herbst 2015 eine Planung seitens der Stadtverwaltung zugesagt worden. Der Zeitrahmen für die Umsetzung ist unklar; bei den Diskussionen zum Runden Tisch "Verkehrskonzept Rohrbach West" war eine kurzfristige Umsetzung gefordert worden.

Quelle: KiBs Rohrbach

Eingetragen: 28.02.2016


Heinrich-Fuchs-Straße/Karl-von-Drais-Weg -- [Karte]

Straße: Heinrich-Fuchs-Straße, Einmündung des Fußwegs Karl-von-Drais-Weg

Situation: Einmündung Fußweg (Karl-von-Drais-Weg) vom Quartier im Turm; Fahrbahnkreuzung mit Mittelinsel; Schulweg, Radwegverbindung; Mehr-Generationen-Haus

StVO: Tempo-30-Zone

Problem: Die Heinrich-Fuchs-Straße ist hier einer der zwei Haupt-Straßen zwischen Kirchheim und Rohrbach, nachdem sich beim S-Bahnhof die Bürgerstraße teilt. Der Durchgangsverkehr ist zu Stoßzeiten erheblich. Gleichzeitig gibt es einen erheblichen Anteil an PKW, die mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind. Das Überqueren der Heinrich-Fuchs-Straße ist hier gefährlich.

Attach:heinrich_fuchs_strasse2_300.jpg Δ Δ Attach:heinrich_fuchs_strasse3_250.jpg Δ Δ
Attach:heinrich_fuchs_strasse1_250.jpg Δ Δ Attach:heinrich_fuchs_strasse1_massnahme_250.jpg Δ Δ

Analyse: An dieser Fußgänger- und Radfahrachse u.a. als Schulweg zur IGH ist bereits eine Mittelinsel vorhanden. Der PKW-Verkehr ist in beiden Richtungen sehr häufig mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Dies ist hauptsächlich der Fall, da westlich dieser Querung die Heinrich-Fuchs-Straße bis Kreuzung Bürgerstraße (Auffahrt zum S-Bahnhof) sehr breit ist und die Kurve (Abzweig LIDL-Einfahrt) in beiden Richtungen beliebig schnell befahrbar ist und nicht die Charakteristik einer Tempo-30-Zone zeigt. Eine Reduktion der gefahrenen Geschwindigkeit muss in jedem Fall bauliche Veränderungen an der Kurve beinhalte.

Die Mittelinsel ist derzeit mit einem Verkehrszeichen "rechts vorbeifahren" (VZ 222) beschildert, das derzeit lose und häufig weggedreht ist.

Maßnahmenvorschläge KiBs:

  • Baumaßnahme: Straße bis Kreuzung Bürgerstraße schmaler machen
  • Baumaßnahme: Kreuzung bei LIDL-Einfahrt zur echten 3-Wege-Kreuzung mit geringerer Kurvengeschwindigkeit umgestalten. Evtl. erst einmal mit Pollern/provisorischen Sperren in der Kurveninnenseite und Markierungen
  • Verkehrszeichen: VZ 222 an der Mittelinsel befestigen.
  • Verkehrszeichen: Fahrbahnmarkierung mit Hinweis auf Kinder in beiden Richtungen vor Querung

Quelle: KiBs Rohrbach

Eingetragen: 28.02.2016


Hertzstraße -- [Karte]

Ort: Hertzstraße

Situation: Fußgänger- und Radfahrerweg zum Einkaufszentrum Rohrbach Süd

StVO: Tempo 30, Radstreifen

Problem: Übergang vom Feld zum Einkaufszentrum zu Fuß über Gehweg auf östlicher Seite der Hertzstraße. Häufig Falschparker und unklare Gehwegführung bis zum Einkaufszentrum.

Attach:hertzstrasse1_250.jpg Δ Δ

Analyse: Häufig direkt an Brückenunterführung/Schranke Gehweg auf Ostseite zugeparkt. Dann (1) Überquerung Parkhausausfahrt, (2) Ausfahrt Waschanlage, (3) Überquerung Zulieferparkplatz und Media Markt Abholparkplatz. Parkplatz ungeordnet, unklar für Autoverkehr, dass Teil Gehweg sein soll. Große Gefährdung speziell von Kindern auf Fahr-/Laufrädern.

Lösungsvorschlag KiBs:

  • Gehweg markieren und Hinweisschilder + Piktogramme zu kreuzendem Fußgängerverkehr.
  • Poller nahe Unterführung gegen Gehwegparken und Sperrflächen an Parkplatzrand markieren.
  • Schwelle an Parkhausausfahrt vor Queren des Gehwegs

Quelle: KiBs Rohrbach

Eingetragen: 04.02.2016


Max-Joseph-Straße, Bürgerstraße, Erlenweg, Heinrich-Fuchs-Straße -- [Karte]

Straße: Kreuzungsbereich Max-Joseph-Straße, Bürgerstraße, Erlenweg, Heinrich-Fuchs-Straße

Situation: Schulweg S-Bahn zur IGH, Kinder- und Jugendtreff Hasenleiser

StVO: Tempo-30-Zone

Problem: Bürgerstraße und Max-Joseph-Straße sind in sehr breit und mit fließenden Kurven angelegt worden. Einmündung Max-Joseph-Straße/Erlenweg erlaubt ungebremste überhöhte Geschwindigkeit. Aufgemalte Sperrzonen zur Reduktion der Fläche werden regelmäßig überfahren. Dazu gibt es nur eine historische Radfurt, aber keine erkennbare Fußgängerfurt. Gleiches gilt für Einmündung Bürgerstraße/Heinrich-Fuchs-Straße.

Attach:erlenweg_sperrflaeche_250.jpg Δ Δ
Attach:erlenweg_sperrflaeche_gesamt.jpg Δ Δ
Attach:heinrich_fuchs_strasse6_250.jpg Δ Δ \ Attach:heinrich_fuchs_strasse7_250.jpg Δ Δ

Analyse: Die Bürgerstraße und Max-Joseph-Straße von der Brücke S-Bahnhof Krchheim/Rohrbach kommend sind sehr breit angelegt worden, mit fließenden Kurven, ursprünglich für höhere Geschwindigkeiten als die jetzt vorhandene Tempo-30-Zone. Dieser Zustand ist nur zum Teil für Tempo-30 entschärft worden, dazu gehören u.a. die Fahrrad-Schutzstreifen in dem Bereich. Die Einmündung Max-Joseph-Straße/Erlenweg erlaubt von der Anlage der Fahrbahn her ungebremste überhöhte Geschwindigkeit. Die vorhandenen aufgemalte Sperrzonen zur Reduktion der Kurvenradien werden regelmäßig von PKW überfahren. Dazu gibt es eine historische Radfurt, aber keine erkennbare Fußgängerfurt zur Überquerung des Erlenwegs. Entsprechend müssen Fußgänger ständig zurückstehen, auch wenn der in den Erlenweg einbiegende PKW-Verkehr warten müsste, und werden entsprechend gefährdet.

Ähnliches gilt für Einmündung Bürgerstraße/Heinrich-Fuchs-Straße. Von Süden/Osten kommend ist ein Einfahren in die Heinrich-Fuchs-Straße von der Max-Joseph-Straße formal ein Abbiegevorgang (Hauptstraße geht in der Bürgerstraße weiter), aber Fußgängern, die in Richtung S-Bahn die Heinrich-Fuchs-Straße überqueren wollen, wird in den seltensten Fällen von PKW-Fahrern ihr Vorrecht gelassen. Das "Abbiegen" (oft mit Ziel LIDL/REWE/ALDI) aus Süden geschieht meist ungebremst. Ein Abbiegen von der Brücke aus geschieht normalerweise auch sehr zügig (siehe auch Punkt Heinrich-Fuchs-Straße/Karl-von-Drais-Weg). Hier gibt es ebenfalls keine klare Fußgängerquerungsstrecke, nur die alte Radfurt.

Maßnahmenvorschläge KiBs:

  • Ecke Erlenweg: Aufstellen von Pollern zum Durchsetzen der Sperrflächen auf beiden Seiten der Kreuzung, Ausbildung von echten Ecken und einhergehender Verkleinerung der Kreuzungsbreite. Sollte dies Probleme mit dem Abbiegen des Bus 33 geben, dann ggf. Entfernen der Verkehrsinsel.
  • Ecke Erlenweg: in diesem Rahmen klare Markierung der Fußgängerquerung
  • Ecke Heinrich-Fuchs-Straße: Schließung der direkten geraden Spur von Süden in die Heinrich-Fuchs-Straße, Nutzung der selben Spur wie Abbieger von der Brücke aus; Ziel: Geschwindigkeitsreduktion und Reduktion der Kreuzungsbreite für Fußgänger. Dadurch klare Markierung der Vorfahrt da die Abbiegesituation klarer ist, ggf. Markierung der Fußgängerquerung.

Quelle: Anwohner über KiBs Rohrbach (KJ)

Eingetragen: 29.01.2016


Kühler Grund -- [Karte]

Straße: Straßenbereich Kühler Grund, Am Heiligenhaus, Am Müllenberg, Bierhelderweg

Situation: Wohngebiet, KiTa, Naherholungsgebiet, aber auch Zu-/Abfahrt für Zweiradverkehr zu Boxberg, EMBL und Kernphysik, Ausfahrt aus Wald von Mountainbikern

StVO: Komplett verkehrsberuhigter Bereich, Sackgasse am oberen Ende für PKW/LKW, Durchfahrtmöglichkeit für Zweiräder (für Mopeds illegal?)

Problem: Vor einigen Jahren der Straßenbereich komplett zum verkehrsberuhigten Bereich erklärt, um die Sicherheit zu erhöhen. An die damit verbundenen Einschränkungen wird sich nur zum Teil gehalten.

Analyse: Es gibt häufig überhöhte Geschwindigkeit durch PKW-/Moped-Verkehr, bergab auch Radverkehr. Hier ist der Moped-/Radverkehr meistens nicht von Anwohnern, entweder eine Verbindung von Boxberg oder EMBL/Kernphysik nach Rohrbach oder in die Innenstadt, oder am Wochenende Freizeitverkehr von Mountainbikern. Hier wird bergab sehr häufig Tempo 30 oder 40 gefahren, bei Mopeds auch bergauf häufig zu schnell.

Der Autoverkehr ist zum Teil Lieferverkehr von Paketdiensten, zum größten Teil zumindest im oberen Teil von Anwohnern. Hier werden häufig 30km/h bergauf wie bergab gefahren. Dies ändert sich auch nicht im unteren Teil zwischen Kita und Leimer Straße. Hier ist die Straße Einbahnstraße und eng. Trotzdem fährt kein PKW hier Schritttempo, trotz fehlendem separaten Platz für Fußgänger.

Es ist in diesem stark abschüssigen Straßenverlauf (bis 12% Gefälle) im oberen Teil psychologisch vor allem für den Radverkehr schwierig, die Schrittgeschwindigkeiten einzuhalten, weil man ohne eigenen Antrieb problemlos 60km/h oder schneller fahren könnte. Technisch werden die Bremsen stark belastet, wenn man dauerhaft Schritttempo fahren will und kein Fahrtwind mitbremst. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen beim PKW-Verkehr erscheinen häufiger und regelmäßig höher als in anderen verkehrsberuhigten Bereichen in Heidelberg.

Ursache für die Geschwindigkeitsüberschreitungen sind die freie Fahrstrecke, fehlende gewollte bauliche Einschränkung (mit Ausnahme der Kopfsteinpflasterstücke vor dem Kindergarten) und das verhältnismäßig geringe Verkehrsaufkommen, verglichen z.B. mit der Weststadt. Bei keiner Verkehrsart gibt es bauliche oder psychologische Gründe langsam zu fahren.

Maßnahmenvorschläge KiBs:

  • Baumaßnahme: Häufigere Verengungen auf eine Fahrspur (aber seitlicher Passiermöglichkeit für Fußgänger) mit wiederholten Hinweisen auf "Schrittempo". Dies könnte mit großen rot-weißen bepflanzten Betonkübeln erreicht werden. Hier auch wechselseitige Verschwenkung des Verkehrs.
  • Baumaßnahme: Vollbreite kurze Kopfsteinpflasterpassagen wie vor dem Kindergarten.
  • Baumaßnahme: wiederholte farbliches Anzeigen eines besonderen Verkehrsbereichs z.B. durch durchgängig blauen Asphalt.
  • Verkehrszeichen: Es fehlt ein Hinweis auf Schrittempo bei der Einmündung aus dem Wald

Geschichte: Es gab vor Jahren Begehung Stadt + Kindergarten; dort Aussage des Amts für Verkehrsmanagements, dass Bereich nach StVO hinreichend beschildert sei.

Quelle: Anwohner über KiBs Rohrbach

Eingetragen: 28.02.2016


Leimer Straße -- [Karte]

Straße: Leimer Straße Süd

Situation: Radverkehr auch als Naherholung; in Alt-Rohrbach auch Fußgänger-Schulweg

StVO: Leimer Straße darf zwischen Schleifweg und Stichstraße zur B3 nur von Norden aus befahren werden; von Süden nur frei für landwirtschaftlichen Verkehr

Problem: Es gibt erheblichen PKW-Schleichverkehr aus Richtung Süden in den Bereich Gewannsee und Alt Rohrbach. Teilweise sind dies Anwohner, teilweise Schleichwegfahrer von der Boxbergausfahrt zur Stauumfahrung der Karlsruher Straße.

Attach:leimer_sued_2_250.jpg Δ Δ Attach:leimer_sued_4_250.jpg Δ Δ Attach:leimer_sued_1_250.jpg Δ Δ Attach:leimer_sued_3_250.jpg Δ Δ

Analyse: Durch die illegale Einfahrt in die Leimer Straße (verboten bereits ab B3, dort frei nur für Anlieger des Feldes, Einfahrt verboten dann nochmal ab T-Kreuzung; verboten auch die Einfahrt in den Feldbereich für PKW an der Bus-Rampe von der Boxbergauffahrt) kommt es zu erhöhtem Verkehrsaufkommen auf der Leimer Straße in der gesamten Länge, dadurch Reduktion der Nutzbarkeit für Fußgänger- und Radverkehr und ein entsprechend erhöhtes Risiko für andere Verkehrsteilnehmer. Dies beinhaltet den Schulweg im nördlichen Teil der Leimer Straße und durch die Stauumfahrung auch Rathausstraße/Herrenwiesenstraße bis zu Rohrbach Markt und Einmündung Herrenwiesenstraße in Karlsruher Straße, aber auch direkt den allgemeinen Fußgänger- und Radverkehr im südlichen Teil, wo es keine Gehwege mehr gibt.

Maßnahmenvorschläge KiBs:

  • Deutlichere Sperrung der Einfahrt, durch Betonkübel auf rechter (Ost-) Seite der Fahrbahn und dort "Einfahrt verboten" Schild. Ggf. gleiches bereits an Einfahrt zur Stichstraße von der B3.
  • An Stichstraße von B3 Schild "keine Durchfahrt nach Rohrbach/Gewannsee"
  • Kontrollen, vor allem Morgens gegen Stauumfahrung von Boxberg aus

Eingetragen: 28.01.2016

Quelle: Anwohner über KiBs Rohrbach


Rohrbach Markt -- [Karte]

Ort: Rohrbach Markt, Rathausstraße

Situation: Schulweg zur/von RNV-Haltestelle, zur Eichendorffschule und Weg zur Eichendorffhalle, Weg zum Kindergarten Rathausstraße

StVO: Tempo-20-Zone, aus Rathausstraße nur rechts Abbiegen in Karlsruher Straße; aus Karlsruher Straße von Norden kommend nur rechts Abbiegen in Römerstraße

Problem: Illegales Abbiegen von PKW und Transportern aus Rathausstraße halbrechts in die Stichzufahrt zur Römerstraße an nördlicher Seite des Rohrbach Markts. Dabei Schneiden des Fußgängerbereichs und Gefährdung von Fußgängern. Zusätzlich dadurch erheblich erhöhter Durchgangsverkehr in Rathausstraße westlich der Herrenwiesenstraße. Siehe auch Schleichverkehr Leimer Straße.

Attach:rohrbach_markt1_250.jpg Δ Δ Attach:rohrbach_markt2_250.jpg Δ Δ

Analyse: Das Verkehrskonzept zum Umbau des Rohrbach Markts und der Beruhigung des Alt-Rohrbacher Ortskerns sieht zum einen vor, dass der Rohrbach Markt "Aufenthaltsqualität" dadurch bekommen soll, dass zumindest auf der Seite der Karlsruher Straße der PKW-Verkehr verlangsamt und nur in einer Richtung fließen soll. In der anderen Richtung, aus Norden, ist die Karlsruher Straße ab Querstraße Am Rohrbach/Herrenwiesenstraße nur für Anlieger frei, was die Geschäfte in diesem Abschnitt umfasst. Eine Ausfahrt ist nur in die nördliche Römerstraße möglich. Der B3-Verkehr aus Norden wird über die Sickingenstraße geführt, bzw. fährt ohnehin bereits vorher über Franz-Knauff-Straße auf die Römerstraße.

Zum anderen soll die Rathausstraße ab Herrenwiesenstraße von Durchgangsverkehr befreit werden, weil von Osten aus nur aus der südlichen Karlsruher Straße eingefahren werden darf, was nur für Anlieger in der Rathausstraße interessant ist, aber nicht den Durchgangsverkehr, vom Rohrbach Rathaus kommend aber am Rohrbach Markt keine Einfahrt in die Römerstraße erlaubt ist und damit die Herrenwiesenstraße/Am Rohrbach den Weg zur Römerstraße darstellen.

Dieses Konzept funktioniert derzeit nicht, weil ca. 30-50% aller PKW, die am Rohrbach Markt aus der Rathausstraße kommen illegal die Karlsruher Straße kreuzen und in der Verlängerung auf die Römerstraße fahren. Dadurch entsteht ein erheblicher Durchgangsverkehr in dem westlichsten Teil der Rathausstraße. Zusätzlich werden dabei Teile der Fußgängerinsel überfahren und kreuzende Fußgänger und Radfahrer, die dort erlaubterweise fahren, gefährdet.

Zusätzlich wird die Bus-Abbiege-Zone an der Ost-Ecke des Rohrbach Markt meist durch PKW beparkt und gleiches geschieht jetzt immer öfter auch an dem größeren Fußgängerbereich der Ecke Rathausstraße/Karlsruher Straße, teilweise bis zur Fußgängerampel. Hierdurch kommt es zu Wege- und Sichtbehinderungen und zusätzlichen Gefährdungen beim Ein- und Ausparken.

Maßnahmenvorschläge KiBs: Die Überfahrt von der Rathausstraße über die Karlsruher Straße zur Römerstraße muss durch bauliche Maßnahmen unmöglich gemacht werden. Hierzu könnte es Überfahrsperren in der Mitte der Karlsruher Straße, um direkten Fahrweg von Rathausstraße zu Stichstraße zu verhindern. Dies könnten kleine Kunststoff-Sperren sein, wie sie z.B. am nördlichsten Ende der Römerstraße vor der Kreuzung Bergheimer Straße an der Radstreifenabtrennung existieren. Geschickt gelegt, lässt dies den Weg für Radverkehr Rathausstraße zur Ampel Römerstraße weiter frei. Ein Poller an der Abbiegegabelung könnte ebenfalls möglich sein.

Das Beparken der Fußgängerbereiche kann ebenfalls wohl nur durch bauliche Maßnahmen erreicht werden. Hierzu könnten an der Ecke Rathausstraße/Karlsruher Straße ähnliche Steinblöcke aufgestellt werden wie auf dem Rest des Rohrbach Markts bereits vorhanden. Auch diese würden ein Passieren mit Rad, zu Fuß, Rolli und Kinderwagen weiter erlauben.

Quelle: KiBs Rohrbach (KJ)

Eingetragen: 28.02.2016


Sickingenstraße (West) -- [Karte]

Ort: Sickingenstraße, westlich der Römerstraße

Situation: Wohngebiet, Bolzplatz

StVO: Tempo-30-Zone

Problem: deutlich überhöhte Geschwindigkeit von ca. 80% der PKW, auch an Dialog-Display; gefährliche Einmündung Am Bosseldorn (rechts-vor-links)

Attach:sickingenstrasse_bosseldorn2_250.jpg Δ Δ Attach:sickingenstrasse1_250.jpg Δ Δ

Analyse: Die Sickingenstraße ist die Haupteinfahrtsstraße in den Bereich Rohrbach West von Norden her. Es gibt seit dem Bau des Quartier am Turm einen erheblichen PKW-Verkehr auf dieser Straße und durch die Eröffnung des neuen Nahversorgungszentrum noch mehr Verkehr auch von nicht-Ortsansässigen. Das Geschwindigkeitsniveau auf der Sickingenstraße liegt deutlich überhalb der zugelassenen 30 km/h, was durch die Breite im Kreuzungsbereich Römerstraße und den vollkommen geraden und ungestörten Verlauf bis zum Bosseldorn befördert wird. Die überhöhte Geschwindigkeit wird dann anschließend teilweise beim Abbiegen in die Fabrikstraße mitgenommen. Bei Kunden des Nahversorgungszentrums kommt es häufig zu Missachten der Vorfahrt von rechts aus dem Bosseldorn.

Das überhöhte Geschwindigkeitsniveau zeigt sich am Dialogdisplay zwischen Fabrikstraße und Bosseldorn, das bei zwischen 60 und 80% der PKW eine zu hohe Geschwindigkeit anzeigt, obwohl etliche PKW dort bereits von noch höheren Geschwindigketen abbremsen.

Maßnahmenvorschläge KiBs:

  • Bauliche Veränderungen zur Geschwindigkeitsreduktion, an zwei Stellen zwischen Römerstraße und Fabrikstraße Blumenkübel, die Radschutzstreifen durchlassen.
  • gestrichelte Kreuzungslinien an Ecke Bosseldorn markieren

Quelle: KiBs Rohrbach

Eingetragen: 28.01.2016


Sickingenstraße/Turnerstraße -- [Karte]

Ort: Sickingenstraße Ecke Turnerstraße
Situation: Schulweg Montessorischule, Englisches Institut, Zugang Spielplatz Turner-/Kirschgartenstraße
StVO: Sickingenstraße Tempo 50, Bundesstraße 3, Einbahnstraße, Gehweg frei für Radverkehr Richtung Osten
Problem: Einzige Querung der Südstadt/Rohrbach zwischen Karlsruher/Rohrbacher Straße und Römerstraße, die nicht Tempo 30-Zone ist. Offiziell ist dies Bundesstraße 3 Richtung Süden. Schulverkehr zu Fuß und per Rad (Montessori, EI, Helmholtz, Sportzentrum, etc.) muss entlang der Turnerstraße die Sickingenstraße queren, der Autoverkehr fährt hier in der Regel mindestens die erlaubten 50, aber nicht langsamer. Trotz Querungshilfe (Gehwegnasen) an der Ostseite der Kreuzung ist Querung gefährlicher als an allen anderen Straßen der Tempo-30-Bereiche in der Südstadt.

Zusätzlich Konflikte Fußgänger mit Radverkehr entlang der Sickingenstraße, Gehweg auf Südseite ist für Radverkehr freigegeben.


Lösungsvorschlag KiBs: Tempo 30 einrichten (Karlsruher bis Römerstraße) mit Sondergenehmigung, analog Rohrbach Markt; ggf. später auch formal die B3 von Karlsruher/Rohrbacher Straße auf Römerstraße und Franz-Knauff-Straße verlegen. Dann würde auch das Helmholtz-Gymnasium und Julius-Springer-Schule nicht mehr an einer Bundesstraße liegen. Dann Prüfung, ob Sickingenstraße auch in Gegenrichtung für Radverkehr freigegeben werden kann bzw. ob eine Radspur in Gegenrichtung eingerichtet werden kann.
Quelle: Elternbeirat Montessori-Schule und KiBs Rohrbach
Eingetragen: 24.02.2016